´UMKEHRPUNKT DER BEWEGUNG`, Evangelische Trinitatiskirche Bonn -Endenich

Ausstellung: 07. Juni – 29. Juli 2021 mit einer Einführung von Dr. Peter Lodermeyer;   

 

Auszug aus der Einführung:

Sieben großformatige und sieben kleine Gemälde stellt die Kölner Malerin Claudia Larissa Artz in der Endenicher Trinitatiskirche aus, dazu kommen sechs weitere Kleinformate, die im Kirchenpavillon zu sehen sind. Der auf den ersten Blick rätselhafte Titel der Ausstellung lautet „Umkehrpunkt der Bewegung“. Mit der sensiblen Auswahl und Hängung ihrer Bilder gelingt es der Kölnerin, ihre Malerei in ein inniges Verhältnis zur Architektur zu setzen. Schon das erste Gemäldepaar gegenüber dem Eingang nimmt behutsam das Licht und die dominante Sprossenstruktur des großen Glasfensters von Gerhard und Gisela Dreher aus dem Jahr 1964 auf. Im ersten Bild werden Helligkeit wie Schwärze gedämpft und in einen „Formationsflug“ von zwanzig balkenartigen Formen gebannt, die lautlos durch das Bildfeld zu schweben scheinen. Die leuchtend blauen Farbakzente des Glasfensters führt das zweite Gemälde, gedämpft und gebrochen durch Leinwandstruktur, die unter der dünnen Lasurmalerei sichtbar bleibt, in das von den rotbraunen Ziegelwänden bestimmte Kircheninnere hinein.

vollständiger Text der Einführung unter writings
Nach oben scrollen