´Intimate Painting`, ODALISQUE, Space for Art and  Embodiment, Berlin

exhibition 15. Oktober – 13. November 2021

´Bilder der fließenden Welt`, 2020

27 Papierarbeiten, Acryl, Pigmente auf Papier 29,5 x 21 cm;  


´Rather than forming something into a ´piece` – we could take the attitude of something
finding its own body, which is not meant as a physical body alone, but as a FORM in
momentary presence which is complete in itself, needing nothing to be added to it….`
Auszug aus dem Essay von Andrea Morein: Nonproductivity – a Pre-Requisite to Embodied Existence, 2018
´Abschiednehmen und Loslassen, eine zutiefst menschliche Erfahrung, waren der Impuls für
die 27 Papierarbeiten ´Bilder der fließenden Welt`, die zwischen dem 16.02. und 29.05.20
entstanden sind. Die Auseinandersetzung mit einem immer gleichen Bildraum, nur durch
unterschiedliche Farbstimmung differenziert, und einer einfachen Formensprache, dem Kreis,
ist die Bedingung. Die Positionen der Formen sind wie eine Choreographie innerhalb dieses
begrenzten Raumes. Die Figuren ziehen sich an, stoßen sich ab, ringen um Einheit oder
zerbrechen. Diese Spannung, ich nenne sie auch ´opposing forces` ist zugleich die
Bedingung für diese Bewegung, deren Energie sich innerhalb der Fläche entlädt. Es ist eine
jeweilige Momentaufnahme einer Konstellation, die absolut ist, sich dann auflöst um sich neu
zu bilden. Es ist eine Sehnsucht nach Ganzheit, Einheit, die jedoch immer wieder scheitert`.
(092021, Claudia Larissa Artz)

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