Ausstellung 07.09.2021 bis 19.11.2021
Einführung: Nele Hertling, Direktorin der Sektion Darstellende Kunst, Akademie der Künste,
und Andrea Morein, Kuratorin der Austellung, Grußwort: Albert Weis, Vorstandssprecher Deutscher Künstlerbund
Die Gruppenausstellung »M-bodi-ment-A« versammelt Arbeiten von Künstler*innen mit einer embodiment-betonten Kunstpraxis. Embodiment ist ein Begriff aus den Kognitionswissenschaften, der die sensomotorische Koordination des physischen Körpers und seiner Umgebung in seiner Gesamtheit erforscht. Aktuell wird Embodiment zunehmend auch im Tanz und in der Bewegungstherapie eingesetzt. Die Ausstellung »M-bodi-ment-A« präsentiert nun künstlerische Arbeiten, die in verschiedenen Medien Verkörperung und ihre ganzheitliche Präsenz vermitteln.
Im Ausstellungsraum treten Arbeiten in einen Dialog, die aus körperlichen Gesten, aus der Unmittelbarkeit, der Intuition, und dem Moment des Sich-als-Ganzes-Einbringens heraus geboren wurden. Dabei wird der Körper nicht als Vehikel oder als Material eingesetzt. Die ausgestellten Arbeiten sprechen vielmehr direkt durch ihre Präsenz zu ihren Betrachter*innen, ohne konzeptuelle Referenzen oder Codes. In ihnen manifestiert sich die Einheit von Künstler*in, körperlich-künstlerischem Schaffensprozess und Ausdruck – sei es in Form einer Zeichnung, Malerei, einem Wandteppich, einem musikalischen Werk, einem Video oder einer raumgreifenden Installation.



















